Bauherren oder Immobilienbesitzer tun gut daran, wenn sie regelmäßig das Haus nach kleinen Schäden begutachten und entsprechend reagieren und reparieren. Sonst drohen schnell kostenintensive Spätfolgen. Doch wo treten am Haus besonders häufig Schäden auf?
Spätfolgen am Haus können viele Ursachen haben, die oftmals in teuren Reparaturen enden. Daher sollten es sich Hausbesitzer zur Pflicht machen, ihr Haus regelmäßig kritisch zu begutachten. Die Suche nach Schäden am Haus sollte umfangreich sein und von oben bis unten und innen nach außen erfolgen.
Hausschäden: Risse an Hauswänden gefährlich
Wichtig ist, dass man die Wände auf Risse prüft. Diese wirken zwar oft harmlos, doch die Entwicklung der Risse sollte dennoch genau verfolgt werden. Ein guter Tipp: Wird eine Gipsmarke auf den Riss aufgetragen, sieht man, wenn er sich ausbreiten sollte. Die sogenannten Haarrisse sollten nicht breiter als 0,2 Millimeter werden. Größere Risse oder bröckelnder Putz an der Haus-Fassade sind hingegen weit mehr als nur ein unliebsamer Schönheitsfleck. Feuchtigkeit kann in das Mauerwerk eindringen und das führt auf Dauer zu gravierenden Mängeln an der Bausubstanz.
Beim Auftreten von deutlichen Veränderungen an der Fassade, sollte man unbedingt einen Spezialisten kontaktieren. Typische Schwachstellen wie Übergänge von Balkonen, Fensterbrüstungen und Terrassen sowie Dachanschlüsse müssen besonders unter die Lupe genommen werden.
Vorzeichen von Schimmel beachten
Aber es gibt noch weitere Punkte, die genau in Augenschein genommen werden müssen. An nassen Stellen im Keller, in Ecken und an Fassaden bildet sich schnell Schimmel. Diese sollte man nicht nur beheben, sondern auch umgehend nach der Ursache für die Feuchtigkeit suchen. Auch wenn es im Keller anfängt, muffig zu riechen, ist dies ein Indiz für Schäden durch Feuchtigkeit.
Ist der Keller ungedämmt, sollte man die Luftfeuchtigkeit und Temperatur mit einem Hygrometer messen. Liegt die Temperatur permanent unter 14 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei über 60 Prozent, könnte eine Abdichtung defekt oder mangelhaftes Lüften die Ursache sein. Besonders im Sommer könne sich die in der Raumluft vorhandene Feuchtigkeit an den noch kalten Kellerwänden zu Kondenswasser werden. Nasse Wände und Schimmel sind die Folgen.
