Ich liebe meinen kleinen Garten. Da waren mir die vermoosten, braunen Flecken natürlich ein Dorn im Auge. Da hilft nur eins: Ausbessern! Wie man am besten Gras säht und was dabei zu beachten ist, könnt ihr im folgenden Artikel lesen.
Bevor man den Rasen pflanzen will, muss man sich natürlich für das richtige Saatgut entscheiden. Es gibt verschiedene Mischungen. Angefangen von Schattenrasen bis zur Wiese, die die Sonne gut verträgt, vom Zierrasen bis zur robusten Spielwiese für Kinder. Alternativ kann man auch auf eine Allround-Mischung zurückgreifen.
Aussaat des Rasens
Bevor der Rasen auf die auszubessernden Stellen gesät wird, muss erstmal der Boden vertikutiert werden. Eventuell mit einer entsprechenden Vertikutiermaschine oder einem speziellen Handrechen. Moos und abgestorbenes Gras werden herausgezogen und der Boden dadurch gut belüftet.
Vor der Aussaat lohnt es sich, den Boden mit lockerer Muttererde leicht abzudecken und dann werden etwa 25 Gramm Samen pro Quadratmeter ausgestreut. Darüber folgt eine dünne Schicht Erde und ein Stickstoffdünger, damit das Gras schön wachsen kann. Anschließend den Boden gut festwalzen, damit die Saat besser greifen kann. Tipp: Ein Brett über Stelle legen und rauf steigen – euer Körpergewicht reicht locker aus.
Pflege von neuem Rasen
Danach die Saat gut feucht halten. Aber lieber einmal richtig feuchten, als dreimal nur ein bisschen. Nach etwa 8 – 10 Tagen sprießen die ersten Grashalme, danach wächst der Rasen ziemlich schnell und euer Garten erstrahlt im saftigen Grün. Doch mit Mähen solange warten, bis die kleinen Pflanzen 5 – 8 Zentimeter hoch sind. Anfangs sollte die Schnitthöhe nicht tiefer als 6 Zentimeter sein.
Mit der Zeit immer regelmäßig mähen, denn: Je häufiger gemäht wird, desto dichter ist der Rasen. Zum Herbst den Rasen nicht so kurz wie im Sommer schneiden. Dadurch ist das Wurzelwerk besser geschützt.
